Startseite  Die Vorteile der
 energieeffizienten  Bauweisen

    Finanzierung durch Steigerung
    der Energieeffizienz

    KfW-Förderung
    Wohngesundheit
    Qualitätsstandard Passivhaus
    passive Solarenergie
    aktive Solarenergie
    Ökobilanz/ Graue Energien


Der Qualitätsstandard "Passivhaus"

Der Qualitätsstandard "Passivhaus" beruht auf dem intelligenten Prinzip der Nutzung der von der Umwelt gratis bereitgestellten Energien. Die solare Einstrahlung der "passiv" von der Sonne zur Verfügung gestellten Energie nutzen wir für unsere Gebäude und benötigen zusätzlich nur noch einen minimalen Heiz- und Energiebedarf.

Der so reduzierte Verbrauch liegt bei weniger als 15 KWh/m2 Heizenergie (bezogen auf die Wohnfläche). Dies entspricht einer Menge von 1,5l Heizöl pro m2 im Jahr!
Ein Passivhaus kommt wegen des geringen Heizwärmebedarfs ohne aktive Heizsysteme aus und spart so Investitions- und Folgekosten bei der Heizung zugunsten einer gut gedämmten Gebäudehülle.

Das Haus könnte man mit einer Glühbirne heizen.





 
Der Heizwärmebedarf wird gedeckt über
- innere Wärmegewinne durch Personen und Geräte - ca. 30%
- Wärmerückgewinnung aus der Lüftung - ca. 28
- passive solare Gewinne - ca. 25%
- Zusatzheizung für den Spitzenbedarf an den kältesten Tagen  durch Nacherwärmung der Zuluft, die ohnehin verteilt werden muss.

Jahresbedarf an  Gesamtenergie im Passivhaus
- max. 15 kWh/(m2a) Heizenergie
- ca. 7 kWh/(m2a) Warmwasserzubereitung
- ca. 10 kWh/(m2a) Haushaltsstrom
- Gesamtprimärenergiebedarf <40 kWh/(m2a)

Minimierung der Lüftungsverluste -
Komfortlüftung im Passivhaus
- Luftdichtheit n50 < 0,6 1/h
- 0,3facher Luftwechsel, Zuluft 1m3/h m2 Wohnfläche
- max. Heizleistung 10 W/m2 Wohnfläche
- Temperaturbegrenzung <50°C im Nacherhitzer
- Wärmerückgewinnungsgrad WRG >75%