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Wohngesundheit

Der Passivhaus-Standard bietet ein hervorragendes Innenraumklima. Konstante Frischluftversorgung, deutlich wärmere Ausenwand- und Fensteroberflächen, ausreichende Luftfeuchte, weniger Staub und pollenfreie Luft,deutliche Senkung der Radonbelastung, konstante Innenraumtemperaturen während des gesamten Jahres sind neben den niedrigen Betriebskosten die deutlichen Pluspunkte bei der Entscheidung für ein Passivhaus.

Die Bauweise repräsentiert einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil. Die Eigenschaften des angenehmen und behaglichen Wohnraumklimas werden durch objektive bauphysikalische Daten belegt. Ausschlaggebend sind:


 
GERINGE TEMPERATURUNTERSCHIEDE  [Richtwert: <4°C],
d.h. gut wärmegedämmte und luftdichte Hülle*;
bei niedrigerer Raumtemperatur sinkt die relative Luftfeuchtigkeit (= angenehm).

MITTLERE LUFTFEUCHTIGKEIT UM CA. 50% [+-10%] , im Passivhaus bei einer Standard-Innentemperatur von 20°C problemlos zu erreichen. Die Materialien sollen Feuchtigkeit und Hitze speichern können.

LUFTBEWEGUNG UNTER 0,15 M / SEC,
d.h. hoher Anteil an Strahlungswärme (speicherfähige Materialien) sorgt für ausgeglichenes Raumklima und niedrige Luftbewegung [<0,1m/sec].

HOHE LUFTHYGIENE, POLLENFREI,
durch Frischluftfilter und getrennte Verteilnetze von Frischluft und Abluft.


* Zielwert 0,1 W/m2K (= Wärme-durchgangskoeffiezent / U-Wert) für nichttransparente Außenbauteile; einzuhaltender Grenzwert <0,15 W/m2K an jeder Stelle für nichttransparente Außenbauteile. Wärmebrückenverlustkoeffizient <0,01W/m2K
Luftdichte Gebäudehülle mit Zielwert <0,6

U Wert < 0,8 W / [m2K] als Grenzwert für Fenster beim Passivhaus